Lehrformate Constance Richter
 
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Veranstaltungsformen

Die traditionelle Wissensvermittlung an Hochschulen findet in verschiedenen Veranstaltungsformen statt. Die mittelalterlichen Universitäten kommunizierten Wissen in mündlicher Form und bedienten sich der Kommunikationsformen ihrer Zeit: der Vorlesung lectio oder dem Streitgespräch disputatio (Encarnação, Leithold & Reuter, 1999).

Im Laufe der Zeit haben sich in den Hochschulen neben der klassischen Vorlesung auch andere Veranstaltungsformen etabliert, beispielsweise Seminare, Praktika, Übungen und Tutorien oder Projektarbeiten. Es gibt eine Tendenz hin zum Typus des „seminaristischen Unterrichts“, in denen die Lerninhalte nicht nur dargeboten werden, sondern mit den Lernenden gemeinsam entwickelt werden (Voss, 2006). Mit der Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge wird dieser Typus vom Ministerium explit eingefordert, um damit Absolventen mit Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz und Problemlösekompetenz hervorzubringen (Kammasch, 2006; Eyerer et al., 2006).

Abbildung: Kombinierte Veranstaltungsformen bringen Entrepreneure hervor (in Anlehnung an Eyerer et al., 2006, S. 12)

Letzte Änderung 11.06.2009